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| Sehr geehrte Besucher, |
durch diese Website möchte ich mit einigen Ideen und Thesen zum Gespräch einladen.
Die große Mehrheit der Menschen wählt ihre Religion und Kultur nicht bewusst selbst, sondern wird in sie hineingeboren und eignet sich diese im Lebensverlauf weiter an.
Die Konflikte in unserer modernen Welt (wie in früheren Zeiten auch) haben zwar wirtschaftliche, soziale und politische Wurzeln, aber sie werden auch durch religiöse, ethnische und kulturelle Zugehörigkeit vorbereitet, begründet und verstärkt.
Die Grundlage jeder religiösen Botschaft jenseits von Religionen, Theologien und Lebensphilosophien ist jedoch Gerechtigkeit und Frieden unter uns Menschen. Sie folgt aus dem e i n e n Lebensgrund als unserem Ausgangspunkt und Ziel.
Die Website (die noch wachsen soll) möchte zum Dialog zwischen allen religiösen Orientierungen und Lebensschulen einladen. Wie wär`s deshalb mit Ihrem Feedback über den Kontaktlink?
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| Was wir suchen |
Die traditionellen Antworten der Religionen wirken angesichts der modernen Lebenssituationen nicht selten kraftlos, überholt oder gar naiv. Sie fördern so auch den Rückzug von kirchlicher oder allgemeiner religiöser Lebensorientierung. Ein hoher Prozentsatz von Menschen in den kulturell christlich geprägten Ländern Europas gibt an, an ein höheres Wesen und auch an ein Weiterleben nach dem Tode zu glauben, aber die Formen dieser Vorstellungen sind individuell unterschiedlicher geworden. Desinteresse, Gleichmacherei alles Religiösen oder gar fundamentalistische Positionen schließen uns letztlich in den eigenen Welten ein.
Die liberale moderne Lebensführung erfordert auch eine Neubesinnung auf religiöse Grundlagen zu persönlicher Freiheit und mitmenschlicher Gemeinschaft. Diese Neuorientierung wird besonders dringlich angesichts tiefgreifender wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen aufgrund der globalen Konkurrenz um Märkte, Ressourcen, Arbeitsplätze und Lebenschancen. Wir werden notwendig zu Betroffenen und Beteiligten in konfliktfördernden sozialen Gefällen, in denen politische und wirtschaftliche Machtpositionen mit ethnischen und religiösen Zugehörigkeiten verbunden sind.
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| Religionen – endlich eine Friedenskraft? |
| Werden die Religionen, - werden wir auf der Grundlage unseres Glaubens – eine Friedenskraft sein, um die sozialen Gefälle und Konflikte zu überwinden oder werden die Religionen sich weiter an Grenzziehungen und gewaltsamen Konflikten beteiligen, zustimmend oder kraftlos bedauernd daneben stehen? |
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| Was uns verbindet |
| Die Gedanken, die in den hier angezeigten Schriften geäußert werden, entspringen der persönlichen Suche nach spirituellen Grundlagen des Lebens.
Indem wir entdecken, was uns in den unterschiedlichen religiösen Wegen zu persönlicher Freiheit und zur Gemeinschaft mit allen Menschen verbindet werden wir die Diskrepanz zwischen "Glauben" und "Leben" überwinden. |
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| Interkultureller/-religiöser Dialog: Gefahr oder Chance? |
In den letzten 10 Jahren wurden in privater Initiative und gelegentlich auch von offizieller religiöser Stelle an vielen Orten interreligiöse Dialoggruppen gestartet. Der Dialog gestaltet sich noch schwierig, mit viel Zurückhaltung und auch mit Misstrauen. Die Mehrheit der Mitglieder abrahamitischer Religionen (ob jüdisch, christlich oder muslimisch) kann nur mit Mühe mit der Herausforderung umgehen, die eigene Religion für sich als richtig und wahr zu halten und gleichzeitig andere Religionen auf „gleicher Augenhöhe“ anzuerkennen und ohne die jeweils anderen als Teilwahrheiten zu vereinnahmen. Was ist das spezielle Ziel der Dialogbemühungen, wie können sie gelingen?
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| Religiös, interreligiös, spirituell: auf dem Hintergrund persönlicher Erfahrungen |
Der Beitrag schildert den persönlichen Weg aus kirchlich religiöser Erziehung zu einer spirituellen Lebensdeutung auf der Grundlage der christlichen Botschaft.
In der Konzentration auf das Wesentliche widerspricht diese Lebensdeutung nicht naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und sie ist interreligiös und weltanschaulich offen.
Der persönliche Vertrauensweg in den Lebensgrund und den Mitmenschen sieht in Institutionellen/kirchlichen Lehren, Geboten und Riten nicht "das Eigentliche".
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